Handy orten ohne Zustimmung? Ein heikles Pflaster!

Das Ausspionieren des Ehepartners, des Lebensgefährten oder der heimlichen Affäre ist mit Sicherheit sehr fragwürdig. Die Handyortung als Spionageinstrument in Partnerschaften ist mit ziemlicher Sicherheit eines der umstrittensten, wenn nicht sogar das umstrittenste, Anwendungsszenarios, an das man beim Thema Handyortung denken kann. Es ist aber in Deutschland an der Tagesordnung, dass Handyortungen zu diesem Zweck durchgeführt werden. Oft sogar ohne vorherige Zustimmung des Partners.

Handy orten ohne Zustimmung? Ein heikles Pflaster!

Aus diesem Grund informieren wir hier objektiv über die Chancen und Risiken der Handyortung. Die enorme Verbreitung des Handys als Kommunikationsmittel hat die sozialen Beziehungen des Menschen grundlegend auf den Kopf gestellt. Der Einfachheit halber gehen wir nur auf die Bedeutung für Partnerschaften und Ehen ein. Dank Handys ist die Chance zum Fremdflirten so groß wie noch nie zuvor. Es war selten so einfach andere Menschen kennenzulernen und sich heimlich und hinter dem Rücken des Partners mit ihnen zu verabreden. Aus diesem Grund sind viele Menschen skeptisch, wie gut oder schlecht es um die Treue des eigenen Partners steht. Stimmt es, dass sie bei einem Geschäftstreffen ist oder trifft sie sich doch mit einem anderen Mann? Was macht mein Mann im Moment? Ist er wie versprochen in der Werkstatt oder geht er mit anderen Frauen aus? Mit dem Handyortung kann man schnell und unkompliziert den Aufenthaltsort der Partnerin oder des Partners auf einer Google-Maps-Karte visualisieren. Wenn er oder sie dann doch nicht an dem Ort ist, an dem er oder sie vorgegeben hat zu sein, sollten Sie herausfinden weshalb Sie Ihr Partner angelogen hat und was er stattdessen in der Zeit gemacht hat. Ohne die kostenlose Handyortung könnten Sie wohl nie herausfinden wo Ihr Partner sich aufhält.

Handy ortung

Das Orten von Handys galt sehr lange Zeit nur der Polizei und dem Staat vorbehalten. Bis dato gibt es sehr viele Erfolgsgeschichten, bei denen es gelang Kriminelle auf frischer Tat zu ertappen und zu verhaften. Beispielsweise wurde ein Handtaschendieb durch die Handyortung geschnappt und überführt. Hier könnte man noch von unzähligen Straftaten erzählen, die durch eine unbemerkte Handyortung aufgedeckt wurden. Jetzt ist es natürlich eine ethische Grundsatzdiskussion, ob dies mit den Grundrechten vereinbar ist oder nicht. Aber dies soll nicht an dieser Stelle geschehen.

Im jetzigen Computerzeitalter ist das Handy orten kostenlos und für absolut jedermann zugänglich und realisierbar. Probieren Sie z.B. mit Apples Mobile Me eine Handyortung für iPhone und iPads und starten Sie das Handy Orten noch heute und orten Sie jedes Handy bis auf wenige Meter genau.

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Jetzt fragen Sie sich sicherlich, wer den Dienst der Handyortung nutzt. Ganz einfach! Personen, die sich und andere schützen wollen und deren Standort erfahren möchten. Dies geht natürlicherweise nur mit der Zustimmung der betreffenden Person. Wäre dies auch ohne Zustimmung möglich, würde das sehr in die Privatsphäre der einzelnen Bürger einschneiden, weil jeder zu jeder Zeit erfahren könnte wo eine x-beliebige Person derzeit ist. Wer die Handyortung ohne Zustimmung der betreffenden Person durchführt, beispielsweise indem er die VerifizierungsSMS abfängt und selbst bestätigt, macht sich strafbar.

Auch im Falle eines Verlusts des Mobiltelefons, kann eine vorausschauende Registrierung von Vorteil sein. Der Schutz des eigenen Kindes steht bei der Zielgruppe von Personen, die sich für die Handyortung entscheiden, an oberster Stelle. So ist im Falle eines Falles die Sicherheit Ihrer Kinder gewährleistet. Das Ausspähen von Freunden ist nur möglich, wenn diese vorher ihr Einverständnis gegeben haben.

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